Jetzt gibt es Chrome endlich auch offiziell für den Mac in einer Beta-Version, der allerdings noch einige nette Dinge fehlen, wie die Extensions, der 64-Bit-Support, der Bookmark-Manager und die Synchronisation dazu. Wer die Developer Version am Start hat, wird da wohl nicht viele Unterschiede feststellen. Aber es wird halt jetzt offizieller.
Für den Chrome unter Windows wurde jetzt die Extension-Gallery freigegeben mit 300 signierten Extensions. Da sind ein paar nette Extensions dabei, wie den Notifier für Google Wave, hab übrigens noch Einladungen, falls jemand noch nicht hat, RSS-Feed Support für das schnelle Abo im Google Reader und auch für Twitter und Facebook gibt es schon Extensions.
Wer übrigens mit Google Wave spielen will, sollte auf jeden Fall den Chrome testen, da er sich meines Erachtens deutlich schneller verhält, als die anderen Browser. Wer mich anwaven möchte, kann das gerne über siegfried.hirsch@googlewave.com tun. Und wie gesagt, es gibt noch ein paar Invites, denn Google will wohl den Milestone von 1 Million Google Wave Accounts noch deutlich erweitern.
Zufällig bin ich in einem Tweet auf ein Bild von @Orli gestoßen, der mich doch ein wenig verwundert hat und dann hab ich doch kurz selbst mal probiert, was rauskommt wenn man bei Google in den Suchschlitz einfach mal “Wer will” eingibt.
Hier seht ihr das Ergebnis:
Das Ergebnis ist also dem von @Orli nicht unähnlich und verwundert doch ein wenig, was man so alles auf Web-Seiten finden kann, die von Google wohl offensichtlich indiziert werden. Weiss jemand, womit das zusammenhängt. Ich hab übrigens einfach die deutsche Google-Suchseite genutzt.
Gestern war Google-Tag. Zumindest hier in München und für rund 60 Zuhörer, die sich auf die Vorträge auf dem GTUG in München im Google-Office gefreut haben.
und wir waren natürlich alle gespannt auf die Google Wave Präsentation von Lars und Stephanie.
Den Beginn machte aber Eric Tholome, der über die Strategie von Google kurz refererierte. Dazu zählen unter anderem die Unterstützung von Open Source um die Entwicklung des Webs voranzutreiben. Neben HTML5 in allen wichtigen Browsern und auf Mobile Plattformen und einem schnellen Javascript Interpreter gehören dazu auch Sicherheitsstandards, wie sie später auch nochmal von Brian Rakowski in Bezug auf Chrome angesprochen wurden. Google Web Toolkit und Javascript sind wichtige Technologien, die schneller gemacht werden und durch das Opensourcing vieler Tools und Bibliotheken erhalten Developer Zugang zu Techniken, die sie nutzen können um Web-Anwendungen zu erstellen.
Wieland Holfelder hat das Münchner Google Team vertreten als Product Manager und hat das Privacy Dashboard von Google vorgestellt, das vom BSI gelobt worden ist. Die Datenschutzbedenken sind in Deutschland oftmals höher, was auch gut so ist. Allerdings hat das unter anderem dazu geführt, dass Goolge jetzt anfängt Dinge wie das Dashboard zu produzieren und auch die Data Liberation kommt aus der Ecke.
Die Präsentation von Stephanie Hannon und Lars Rasmussen zu Google Wave war einerseits ein Einblick, wie der Preview Launch läuft. Von 30.000, auf 100.000 Ende September zu jetzt über 500.000 Wave Usern weltweit. Das ganze ist immer noch ein Preview und viele Dinge sind noch nicht fix. Deshalb kommt es auch immer zu Stockungen bei der Vergabe der Invites, denn einerseits müssen Bugs raus und andererseits neue Server bereitgestellt werden, die die Last aufnehmen. Da die Indizierung für die interne Suche in Wave permanent läuft erfordert das natürlich auch immer mehr Resourcen je mehr Nutzer aktiv mit Wave arbeiten.
Lars Rasmussen hat dann einige Ausblicke gegeben und unter anderem “Wave Gardening” erwähnt. Unter dieser “Idee” sollen die Überarbeitungsfunktionen für Wave zusammengefasst werden. Also Blips ziehen, zusammenfassen, je nachdem was sinnvoll erscheint. Zugriffsrechte werden für Wave ebenfalls angedacht und vieles mehr.
Brian Rakowski, der als Prodoct group manager über Chrome und ChromeOS gesprochen hat, fragte als erstes nach den Gründen, warum Chrome in Deutschland so wenig benutzt wird. Die Adapation von Chrome sieht in anderen Ländern anders bzw. deutlich besser aus und die Kurven gehen steiler nach oben. In Deutschland wurde vorallem der Punkt Datenschutz / Privacy kritisiert, der allerdings laut Brian in Deutschland nicht so gut kommuniziert worden ist. Das wurde insbesondere in Bezug auf den Safesearch und die Übermittlung von Daten von und zu Google anders kommuniziert.
Die anschließende FAQ war ziemlich spannend und aufschlussreich und danach war auch noch Zeit für Gespräche. Danke an Nils @kojote für die Organisation und Google für die spannenden Präsentationen von 5 Googlern aus 3 Kontinenten.
Es gibt auch eine Wave dazu, die über with:public gtugmuc zu finden ist.
Am 19.-20. November findet in Malmö, Schweden, die fünfte Ministerial Konferenz statt. Die Bottom-Up Initiative für eine “offene Deklaration für öffentliche Verwaltungen in Europa” soll dort am 19. präsentiert werden. Die Deklaration habe ich unterstützt und unterschrieben, denn die steht für drei Kernprinzipien, die künftig vorangebracht werden sollen.
Vor diesem Hintergrund schlagen wir drei Kernprinzipien für die öffentlichen Verwaltungen in Europa vor:
1. Transparenz: Alle Einrichtungen des öffentlichen Sektors sollten “transparent per Grundeinstellung” sein. Die Öffentlichkeit sollte mit klaren, regelmäßig aktualisierten Informationen zu allen Aspekten staatlicher Vorgänge und Entscheidungsprozesse versorgt werden. Es gilt, zuverlässige Mechanismen zu etablieren, die es Bürgerinnen und Bürgern erlauben, auf Bereiche mit noch mangelnder Transparenz hinzuweisen. Wenn öffentliche Einrichtungen Informationen bereitstellen, so sollte dies auf Basis offener, standardisierter und wiederverwendbarer Formate erfolgen (dabei sind selbstverständlich alle Datenschutzanforderungen zu berücksichtigen).
2. Partizipation: Politik und Verwaltung sollten proaktiv die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger suchen, von der Ermittlung von Nutzeranforderungen bei der Gestaltung von Verwaltungsleistungen bis zu öffentlicher Beteiligung an politischen Entscheidungen. Die Eingaben und staatliche Reaktionen sollten öffentlich sein, so dass andere Bürger diese einsehen können. Die Zusammenarbeit mit Bürgern sollte zu einer Kernkompetenz der Staaten werden.
3. Selbstverantwortung: Öffentliche Einrichtungen sollten sich als Plattformen für Wertschöpfung verstehen. Besonders Verwaltungsdaten und -leistungen sollten in einer Weise bereitgestellt werden, die es anderen erlaubt darauf aufzubauen. Öffentliche Einrichtungen sollten alle Bürgerinnen und Bürger durch die Bereitstellung von Werkzeugen, Fähigkeiten und Resourcen in die Lage versetzen, bestehende Probleme selbst zu lösen. Bürger sollten als Eigentümer ihrer persönlichen Daten behandelt werden: Sie sollten überwachen und kontrollieren können, wie ihre Daten verwendet und freigegeben werden.
Warum sollten Sie sich engagieren?
Interessiert es Sie was in unseren Lebensmitteln ist und was wir bezahlen? Betrifft es uns, wenn die Mobilfunkkosten in die Höhe schießen, wenn wir über die Grenze gehen (Stichwort Roamingkosten). Interessiert es Sie wohin unsere Steuern fließen und diese in die Verbesserung unserer Gesundheits- und Bildungssysteme oder in teure Lizenzen für Software fließen, die auch durch open source softwarae im öffentlichen Sektor genauso gut abgedeckt werden könnten.
Vielleicht können Sie nicht selbst alles überwachen, aber wäre es nicht sinnvoll, wenn mehr Informationen öffentlich zugänglich wären und kontrolliert und verbessert werden könnten.
In der Deklaration heißt es unter anderem:
Wir rufen die Europäischen Staaten und die Europäische Kommission dazu auf, diese Prinzipien in ihre eGovernment Maßnahmenpläne aufzunehmen und sicherzustellen, dass Europas Bürgerinnen und Bürger die Vorteile einer transparenten, partizipativen und befähigenden Verwaltung so bald wie möglich erfahren können.
Es könnte also ein erster Schritt für Transparenz sein, die nötig ist. Wir sehen gerade an den aktuellen Problemen bei der Schweinegrippe-Impfung, dass vieles unklar ist und wir mehr Transparenz brauchen könnten. Es ist aber unsere Selbstverantwortung, dass wir das auch fordern und fördern. Das Internet mit seinen Sozialen Netzen, den Technologien aus dem Web2.0 Umfeld können dazu betragen, dass alle etwas davon haben.
Helfen Sie mit und beteiligen Sie sich. Mit Ihrem Eintrag auf der Seite der Erklärung (es fehlen aktuell noch 1000 Personen, die die Erklärung unterstützen) und in dem Sie die Information über die “Open Declaration on Public Services in the European Union” verbreiten und Freunde, Bekannte und engagierte Gruppen darauf hinweisen. Es gibt dazu auch eine aktive Facebook-Gruppe mit weit über 1000 Mitgliedern, die sich beteiligen.
Gestern habe ich noch die Gelegenheit gehabt auf der Webcific Veranstaltung vorbeizuschauen. Die Webcific fand zeitlich zwischen dem BarCamp Munich und der Discuss & Discover statt und war auf Medienmenschen ausgerichtet. Neben einigen interessanten Diskussionen und Vorträgen waren auch viele Bekannte (@podpimp, @oliverg, @praetorius, @doriseichmeier, @heikebedrich) dabei und es war auch Zeit für eine Unterhaltung und zum Networken. Ich habe ein paar Video für mich selbst gemacht, die jetzt auch auf YouTube zu finden sind.
Hier der erste Teil der Vorstellung des Social Media Releases für das NOEO CMS, das Michael Prätorius gezeigt hat. Bei der Umsetzung, die nicht auf WordPress basiert, sondern auf dem CMS von NOEO, wurden einige interessante Ansätze umgesetzt. Die Einbindung der externen Social Media Quellen erfolgt über Konnektoren, die YouTube, Flickr und auch RSS-Feeds sein können. Die Einbindung der Inhalte kann dabei auch dynamisch erfolgen, wenn es entsprechend angelegt wird. D.h. damit können Beiträge ständig aktuell gehalten werden, indem neue Inhalte aus dem Netz eingebunden werden.
Danke auch an @rjoerges und @iblicker für die Organisation und die Veranstaltung. Sicherlich ein guter Auftakt, der noch viel mehr Medienmenschen anlocken kann.
Der zweite Teil mit den FAQs ist auch auf Youtube und hier eingebunden.
Am vergangenen Wochenende war wieder mal ein BarCamp in München. Die Location wurde von der Messe München bzw. der Discuss&Discover gesponsert und die Veranstaltung lief demgemäß in der Messe West bzw. im Pressebereich ab. Alles ziemlich groß dort und die Vorstellungsrunde bzw. die Sessionvorstellung war auf der hinteren Empore, wo die Aufzüge hochgehen. Erst ein wenig ungewöhnlich die Location, aber mit Hilfe der verteilten Lautsprecher konnte man überall ganz gut hören, was so gelaufen ist.
Mein Vortrag am Nachmittag zum Thema Google Apps war gut besucht, wobei fast alle bereits Google Mail eingesetzt haben und auch Google Apps bereits kannten. Beim Posterous-Blog Lostandfound findet sich eine Zusammenfassung von dem Vortrag.
Am Vormittag hatte ich mir selbst die Diskussion zu Google Wave angehört, bzw. mitdiskutiert. Auch dazu gibts was bei Lostandfound. Google Wave ist sicherlich noch Preview und so muß man damit wohl auch umgehen. Meine eigenen Google Wave Erfahrungen sind eigentlich recht positiv und ich warte jetzt auf einen Entwickleraccount um mal ein wenig mit der API zu spielen und mich mal an einem Robot zu versuchen. Eine gute und ausführliche Google Wave Slideshow hab ich auf dem Blog WaveTank gefunden.
Sonntag hab ich es leider nicht mehr zum zweiten Tag geschafft, obwohl der laut Twitter qualitativ noch mit guten Vorträgen bestückt war. Gern hätte ich mir den Vortrag von Chip zu zehn.de und der Nutzung der Clound angehört und den Vortrag über Salesforce, von dem ich in meiner Google Apps Session erfahren hab.
Danke hier noch an das Orga-Team, die das Ganze rundum betreut und ins Leben gerufen haben. Hab mich auch gefreut einige (Twitter-)Bekannte wieder zu treffen: @oliverg, @jantheofel, @gap089, @kojote, @praetorius, @mkoser bzw. @frogpond
Bloggen war gestern und Twittern ist heute. Naja, nicht wirklich, aber Twitter wird immer mehr für die schnelle Kommunikation genutzt, Stichwort Realtime. Bloggen dagegen wird sicherlich nicht verschwinden, da es einfach zu viele Vorteile hat. Allerdings ist mir schon in der Liste der Twitter Accounts von und über Google aufgefallen, wie aufwendig es ist, Twitterer zu verlinken. Also hab ich mir ein paar Gedanken dazu gemacht:
1. Man kann Twitter Accounts ohne weiteres im Blog per Hand verlinken, was dann vom Ablauf her etwa so aussehen könnte.
Twitter oder Realname schreiben
Twitter-Homepage des verlinkten heraussuchen oder von Hand zusammenbauen
Oben erwähnten Twitter/Realnamen markieren und Link setzen
So weit so gut, allerdings nicht wirklich flüssig, aber doch noch recht einfach. Wenn man aber tatsächlich mal mehrere Twitterer verlinkt, artet es recht schnell aus.
2. Man könnte sich ein Plugin suchen, das die Verlinkung automatisiert. Dazu habe ich das kleine und recht einfache Plugin Tweet gefunden und mal ausprobiert und das klappt auch schon ganz gut. Allerdings erzeugt es tatsächlich nur einen Link und man muss halt immer noch die Seite wechseln.
Dabei wäre es so schön, wenn man einfach @mooose schreiben könnte und man bekommt ein kleines Fenster mit den wichtigsten Daten und kann dann immer noch klicken um dann auf Twitter weitergeleitet zu werden. Gesagt getan. Jetzt habe ich mit Hilfe der Appengine einen kleinen Dienst installiert, der die Badges bereitstellt bzw. von Twitter abholt. Sobald das Plugin nun einen Twitter-Namen mit dem @ davor findet, wird der Text verlinkt und mit dem Badge versehen.
Der Badge wurde mit Hilfe von jQuery und dem clueTip plugin für jQuery gebaut. Die Anwendung auf der appengine, die für die Zwischenspeicherung und das aufbereiten der Daten zuständig ist, hab ich mit python geschrieben.
Der Badge bleibt im Augenblick erstmal stehen, sprich er ist sticky, beim mouse over, da die enthaltenen Links auf die URL und den Twitter-Accounts sonst nicht klickbar wären. Schließen durch Klick auf “close” oder mit der Maus aus dem Badge rausfahren. Da es alles noch recht frisch ist, wollte ich es erstmal hier ausprobieren und falls jemand Lust hat, dann einfach eine DM an @mooose oder in den Kommentaren, dann schick ich das Wordpress-Plugin gern weiter.
Hier mal noch als Beispiel und als Ergänzung zur vorherigen Twitter-Account Liste von Google die regionalen Twitter Accounts:
In den letzten Tagen hatte ich einiges zu tun, um meine erste Google Appengine Anwendung für Kira und Vee fertig zu stellen. Da haben sich einige neue Erfahrungen angesammelt und nebenbei hab ich endlich mal meine Python Kenntnisse vertiefen können. Der Launch ist bisher auch gut gelaufen, obwohl auf der Status-Seite gerade während dem Lauch einige Problemchen aufgetreten sind. Aber das hat sich zum Glück schnell wieder gelegt. Nachdem nun Google eine E-Mail-Alternative namens Wave vorgestellt hat und auch mit Google ChromeOS mächtig Wirbel gemacht hat, will ich jetzt die Liste der Twitter-Accounts vorstellen, die ich während der letzten Tage eingesammelt habe.
Es war gar nicht so einfach zu erkennen, welche Twitter-Accounts tatsächlich von Google selbst stammen und welche von anderen Quellen kommen. Leider wird auch oft das Google Icon verwendet und man kann sich nie so ganz sicher sein, wer hinter dem Account steckt. Aber die Liste ist jetzt mal ein Anfang und ich hoffe, dass der eine oder andere hier noch Updates oder Ergänzungen in den Kommentaren liefert.
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Und hier weitere Twitter Accounts, die alle entweder nach Fake aussehen oder sich nur indirekt mit Google beschäftigen.
GoogleAffiliate Google Aff Net Google Affiliate Network updates and musings
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Update:
Erste Ergänzungen kommen auch schon rein. Stefan Keuchel hat mich gerade angerufen und den GoogleDE Account von der Pressestelle Google in Deutschland ergänzt. Danke.
Update 2:
Inzwischen hat Google ganz offiziell seine Twitter-Liste veröffentlicht. Mit 46 offziellen Twitter-Accounts ist das schon recht beachtlich für die Google Produkte. Danke auch an Georg für den Link.
Genau zum einjährigen Geburtstag von Google Appengine, die am 8. April 2008 das Licht der Welt erblickt hat, kommt nun ein Update. Bisher hatten nur Python Entwickler Spass an der Google Cloud. Allerdings war Java wohl die Programmiersprache, die von den meisten Entwicklern gefordert worden ist. Da sowhl Python als auch Java zu den “Haussprachen” von Google gehören, war es recht wahrscheinlich, dass die Entscheidung so ausfallen würde.
Google gibt im Blog an, daß vorallem darauf geachtet wurde, die Implementierung möglichst so zu gestalten, daß vorhandene Java-Bibliotheken weiter genutzt werden können. Zusätzlich wird an einem Google Plugin für Eclipse gearbeitet, das die Entwicklung vereinfachen soll. Wie schon bei Start der Google Appengine werden zunächst für Java auch nur 10000 Entwickler zugelassen, die sich hier anmelden können.
Aber nicht nur Java wurde zum Geburtstag hinzugefügt, sondern es stehen weitere Funktionen bereit, die für das erste Halbjahr 2009 angekündigt waren. Zunächst wurde Cron für Python implementiert, d.h. es besteht jetzt die Möglichkeit in regelmäßigen Abständen innerhalb einer Anwendung eine bestimmte URL aufzurufen. Biszu 20 Jobs können in einer Anwendung definiert werden. Dabei können die Jobs beispielsweise so aussehen:
every 5 minutes
every 12 hours
2nd,third mon,wed,thu of march 17:00
every monday of month 09:00
1st monday of sep,oct,nov 17:00
Außerdem wird jetzt der Zugriff auf Daten hinter der eigenen Firewall unterstützt, d.h. Unternehmen können von der Appengine Anwendung auf die Daten innerhalb ihrer Firewall im Unternehmen zugreifen, um dort auf bestimmte Daten zugreifen zu können. Damit wird es beispielsweise möglich die Google Apps Premier Edition, die ja ebenfalls mit Appengine Anwendungen ausgestattet werden können, mit Daten hinter der eigenen Unternehmensfirewall zu füttern.
Und zuletzt gibt es jetzt einen Uploader für Daten in den Datastore der Google Appengine, mit dem auch im Gigabyte Bereich liegen können. Durch die Unterstützung von CSV-Daten lassen sich damit Daten schnell und einfach hochladen.
Über die neuen Möglichhkeiten wird bereits allerorten informiert.
Jetzt schreiben ja alle wieder darüber, dass nach 2 Jahren das iPhone nun endlich auch Cut & Paste bekommt und wundern sich, dass es tatsächlich so lang gedauert hat, bis sich Apple erbarmt hat. Bei manchen dieser Schreiberlinge Journalisten könnte man den Gedanken bekommen, dass ein Telefon, nichts wichtigeres braucht als Cut & Paste. Naja, ich bin jetzt fast 2 Jahre ohne Cut & Paste ausgekommen und lebe immer noch. Die provokante Frage nach der Systemrelevanz kann also mit einem klaren Nein beantwortet werden. Hätten sonst tatsächlich 17 Millionen Menschen sich ein iPhone gekauft oder ist es tatsächlich erst allen 17 Millionen danach aufgefallen ? Ganz zu schweigen von den iPod Touch Usern, die ja noch nicht mal eine Telefonfunktion haben.
Es kann also gar nicht so wichtig gewesen sein, wie nun hinterher alle meinen. Aber Schütteln für “Undo” ist schon cool. Bin mal gespannt, ob man das in Zukunft auf BarCamps und anderen iPhone bevölkerten Veranstaltungen tatsächilch wahr nimmt, das Schütteln meine ich.
Viel spannender, weil viel weitreichender ist die Erweiterung des SDK um über 1000 neue API-Calls. Da wird nicht nur neue Software auf uns zukommen, die ja bei der gestrigen Veranstaltung bereits in Ansätzen gezeigt wurde, da wird sicherlich auch noch Hardware hinterhergeschoben. Warten wir also den Juni 2009 ab, ob an dem Erscheinungstermin der neuen iPhone 3.0 Software nicht auch noch ein klein wenig neue Hardware im Geschenkpaket dabei ist.
Jetzt gibt es Chrome endlich auch offiziell für den Mac in einer Beta-Version, der allerdings noch einige nette Dinge fehlen, wie die Extensions, der 64-Bit-Support, der Bookmark-Manager und die Synchronisation dazu. Wer die Developer Version am Start hat, wird da wohl nicht viele Unterschiede feststellen. Aber es wird halt jetzt offizieller.
Für den Chrome unter Windows [...]
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